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Kompakte und validierte Rechenleistung zur DIN V 18599

Mehrzonenmodell, Berücksichtigung der Beleuchtung, komplexe Konfigurationen der Heizungs-, RLT-, und Kältetechnik, iterative Bilanzierung: Die DIN V 18599 setzt neue Maßstäbe bei Nachweis- und Bewertungsverfahren - bzgl. abbildbarer  Komplexität aber auch bzgl. Anforderungen an die softwaretechnische Umsetzung. Die EnEV 2007 verweist auf das Verfahren der DIN V 18599 zur energetischen Gebäudebewertung.

 

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik stellt einen Rechenkern für Anbieter von Anwendungssoftware zur DIN V 18599 und zur EnEV 2007 zur Verfügung. Zielsetzung ist, die großen Aufwendungen, welche die Datenmodellierung und die algorithmische Umsetzung der DIN V 18599 erfordern, zeitlich und wirtschaftlich für Lizenznehmer bereitzustellen.

 

Mit dem Rechenkern inklusive einer detaillierten Schnittstellenspezifikation können vollständige Gebäudemodelle nach DIN V 18599, Ausgabe Februar 2007, parametriert und berechnet werden. Darüber hinaus kann das Referenzgebäudeverfahren der EnEV 2007 automatisiert angewendet werden. Verschiedene Zusatzmodule ergänzen die Funktionalität.

 

Die Vorteile für Partner sind:

  • Konzentration auf die Entwicklung der grafischen Benutzeroberflächen.
  • Nutzung der stringenten Logik des Rechenkerns bei der Konzeption der Oberflächen.
  • Einfache Gebäudeparametrierung durch ein administrierbares Datenmodell.

Der Einstieg in die Programmierung wird durch eine umfassende interne Dokumentation und ein umfangreiches Benutzerhandbuch mit zahlreichen Beispielen erleichtert. Technisch ergeben sich kaum Einschränkungen:

  • Durch die zeitgemäße Softwarearchitektur kann der Rechenkern in alle gängigen Entwicklungsumgebungen eingebunden werden.
  • Er bietet ein vollständig objektorientiertes Gebäudemodell und eine umfassende hierarchische Ergebnisstruktur, die das einfache Erstellen von Ausgaben unterstützt.
  • Der Rechenkern ist skalierbar ausgebildet. Er kann für Desktop und Webanwendungen eingesetzt werden. Der Umsetzungsumfang kann frei gewählt werden: Oberflächenkonzepte können über die Zeit wachsen.

Durch die Offenlegung des Quellcodes wird für Endanwendungsentwickler eine vollständige Transparenz der Berechnungen geschaffen. Der Kern ist validiert und die Validierungsergebnisse werden Partnern offengelegt, womit auch eine Validierung von Anwendungsprogrammen ermöglicht wird. Die umfassende und korrekte Umsetzung wird durch einen direkte Gegenüberstellung mit der  IAIB-Liste dokumentiert.

 

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik wird den Rechenkern darüber hinaus zukünftig an Normenänderungen anpassen und warten.

 

Ein auf den Funktionsumfang des Wohnbaus angepasster "kleiner" Rechenkern ist in Vorbereitung.